Mitglieder


Berufsverband für Anthroposophische Kunsttherapie e.V. (BVAKT)

Cornelia Notholt

Der Berufsverband für Anthroposophische Kunsttherapie e.V. wurde 1978 als Berufsverband für Künstlerische Therapie auf anthroposophischer Grundlage e.V. gegründet.

Heute sind die Aufgaben des BVAKT ausgerichtet auf:

  • die Vertretung des Berufsstands der Anthroposophischen Kunsttherapeuten (BVAKT) und Wahrnehmung von dessen Interessen in der Bundesrepublik Deutschland
  • Weiterentwicklung, Etablierung und Anerkennung des Berufes des Anthroposophischen Kunsttherapeuten (BVAKT)
  • Förderung von Forschung, Lehre und Fort- und Weiterbildung im Bereich der Anthroposophischen Kunsttherapie (BVAKT)®

Mit Offenheit für Wachstum und die Integration von Zukunftskräften ist es unser Anliegen, rechtzeitig zu erkennen, wohin die Entwicklung führen wird und welche Chancen zur aktiven Beteiligung und Mitgestaltung geboten sind.

Delegierte für die BAG-Musiktherapie ist Cornelia Notholt.

Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG)

Ulrike Haffa-Schmidt

Die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft e.V. wurde im Jahr 2008 gegründet durch Verschmelzung des Berufsverbands der Musiktherapeutinnen und Musiktherapeuten Deutschlands (BVM, gegr. 1999) und der Deutschen Gesellschaft für Musiktherapie (DGMT, gegr. 1973) mit Unterstützung des Vereins zur Förderung der Nordoff/Robbins.

Musiktherapie (gegr. 1983). Die DMtG hat derzeit ca. 1400 Mitglieder. Sie ist Herausgeberin der Fachzeitschrift Musiktherapeutische Umschau (4x jährlich) und des Jahrbuchs Musiktherapie (1x jährlich).

Die DMtG vergibt bei entsprechender Qualifikation und Berufserfahrung ein Zertifikat: Musiktherapeut (DMtG). Zertifizierte Musiktherapeuten bilden sich zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung ihrer fachlichen Kompetenz regelmäßig fort.

Delegierte für die BAG-Musiktherapie sind Ulrike Haffa-Schmidt und Karin Böseler.

Ute Haesner

Deutsche Musiktherapeutische Vereinigung zur Förderung des Konzeptes nach Schwabe e.V. (DMVS)

Die DMVS e. V. ist einer der ältesten und größten Fach- und Interessenverbände für MusiktherapeutInnen in Deutschland. Ihre Tradition reicht bis ins Jahr 1969, in dem sie zunächst als Sektion Musiktherapie der Gesellschaft für ärztliche Psychotherapie gegründet wurde Christoph Schwabe – Pionier der Musiktherapie in Deutschland – entwickelte bereits in den 1960er.

Gerhard Landes
Jahren an der Universitätsklinik Leipzig eine schulenübergreifende musiktherapeutische Konzeption, die eine hohe Integrationspotenz in klinische und außerklinische Behandlungskontexte besitzt.

Die DMVS e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Konzeption zu pflegen, wissenschaftlich weiterzuentwickeln und ihren Einsatz in der Praxis auszubauen. In der http://www.musiktherapie-crossen.de Akademie für angewandte Musiktherapie Crossen hat die DMVS e. V. ihre Aus-, Weiterbildungs- und Forschungsstätte. Sie ist die Herausgeberin der Publikationsreihe „Crossener Schriften zur Musiktherapie“. Die DMVS e.V. organisiert in Zusammenarbeit mit der Akademie für angewandte Musiktherapie Crossen regelmäßig wissenschaftliche Tagungen und Symposien.

Die DMVS e.V. wird in der BAG Musiktherapie von Ute Haesner und Gerhard Landes vertreten.

Gesellschaft für Orff-Musiktherapie e.V. (GfOMt)

Eva Maria Holzinger

Die „Gesellschaft für Orff-Musiktherapie / Musiktherapie nach Gertrud Orff e.V.“ wurde 1999 gegründet. Ziele des Vereins sind die Unterstützung der Anwendung, Weiterentwicklung und wissenschaftliche Evaluation von Konzept und Methode der OMT sowie die Förderung der Integration dieser in das gesellschaftliche System der psychosozialen Versorgung. Der Verein fördert daher die Ausbildung, Fortbildung und Weiterbildung in OMT, wissenschaftliche Forschungsarbeit und Veröffentlichungen sowie ein Angebot an Supervision. Die Orff-Musiktherapie (OMT) wurde von Gertrud Orff am Kinderzentrum in München entwickelt und von dort seit 1970 ausgehend besonders im Rahmen der Sozialpädiatrie angewandt.

Die OMT ist eine entwicklungs- und interaktionsorientierte, aktive und multisensorische Form der Musiktherapie, die kommunikative Ausdrucksmöglichkeiten und Handlungskompetenzen fördert.

Jutta Hatzold
Definierte Entwicklungsziele werden durch die Anwendung von Musik und musikalischen Aktivitäten in einer spielerischen Situation verfolgt. Die OMT ist geeignet für Menschen mit verschiedenartigen Entwicklungsstörungen. Im Therapieprozess werden das Zusammenspiel verschiedener Entwicklungsbereiche (z.B. sozial-emotionale, motorische, psychische Entwicklung) und das soziale Umfeld berücksichtigt.

Delegierte sind derzeit Jutta Hatzold und Eva-Maria Holzinger.

European Music Therapie Confederation (EMTC)

Die European Music Therapy Confederation (EMTC) wurde 1990 gegründet, um ein Forum für den Austausch zwischen Musiktherapeuten in Europa zu bieten. Hier treffen sich die Delegierten der professionellen musiktherapeutischen Vereinigungen in Europa, um die Berufspraxis in Europa weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit von Musiktherapeuten in Europa zu unterstützen.

Stefan Mainka

Die EMTC ist eine gemeinnützige Organisation auf EU-Ebene. Die Mitgliedsländer haben jeweils einen Delegierten, der von den musiktherapeutischen Vereinigungen des jeweiligen Landes gewählt wird. Zum jetzigen Zeitpunkt sind alle EU-Länder, sowie EU-Anwärterländer in Mittel- und Osteuropa Mitglieder in der EMTC. Alle 3 Jahre wird ein Europäischer Kongress von der EMTC organisiert und durchgeführt.
Nähere Informationen zur EMTC können unter www.emtc-eu.com erhalten werden.

Die EMTC wird derzeit in der BAG-Musiktherapie durch Stefan Mainka vertreten.

Ständige Ausbildungsleiterkonferenz Musiktherapie (SAMT)

Melanie Voigt

Die Ständige Ausbildungsleiterkonferenz Musiktherapie (SAMT) ist ein Gremium der Leiter privatrechtlicher Musiktherapieausbildungen in Deutschland. Sie wurde am 25.November 1995 in München gegründet. Damals war es das Ziel, Kontakt zwischen den privatrechtlichen Musiktherapie-Ausbildungen in Deutschland zu ermöglichen und zu festigen.

In Deutschland haben privatrechtliche Musiktherapieausbildungen eine lange Tradition. Die Unterschiedlichkeiten der Ausbildungen spiegeln die Vielfalt der musiktherapeutischen Landschaft wider.
Die SAMT hat verbindliche Qualitätsstandards bezüglich Inhalt und Umfang privatrechtlicher Aus- und Weiterbildungen formuliert und verabschiedet. Die Qualität der Curricula der Aus- und Weiterbildungen der Mitglieder der SAMT entspricht diesen Standards. Dadurch werden sowohl eine hochqualifizierte Vermittlung theoretisch-methodischer Kompetenzen als auch die notwendige hohe Selbsterfahrungsanteil in jeder Ausbildung gewährleistet. Sie bieten neben staatlichen Hochschulstudiengänge eine Möglichkeit für Berufstätige aus medizinischen, therapeutischen, sozialen und pädagogischen Bereichen, eine qualifizierte Ausbildung in Musiktherapie zu absolvieren.

Folgende privatrechtliche Musiktherapieausbildungen sind zurzeit Mitglied in der SAMT:

  • Akademie für Angewandte Musiktherapie Crossen, Bad Kloster Lausnitz
  • Berufsbegleitende Weiterbildung in Orff-Musiktherapie an der Deutschen Akademie für Entwicklungsförderung und Gesundheit des Kindes und Jugendlichen e.V., München
  • Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit (FPI), Hückeswagen
  • Institut für Musik, Imagination und Therapie, Berlin
  • Zukunftswerkstatt Therapie kreativ, Neukirchen Fluyn
  • Institut für Musiktherapie am Freien Musikzentrum, München
  • Institut für Musiktherapie Berlin
    Delegierte für die BAG-Musiktherapie ist Melanie Voigt.

Arbeitskreis musiktherapeutischer Ausbildungen im Tertiärbereich (AMA)

Prof. Dr. Susanne Bauer

Im Arbeitskreis musiktherapeutischer Ausbildungen im Tertiärbereich sind die berufsqualifizierenden Musiktherapieausbildungen vertreten, die an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland durchgeführt werden. Alle akademischen Studiengänge in Musiktherapie sind auf das Bachelor-Master-System umgestellt und werden in regelmäßigen Abständen akkreditiert.

Für die fachliche Entwicklung der Musiktherapie sowie für die Qualifikation von Musiktherapeuten und Musiktherapeutinnen spielten die in Deutschland seit den 1970er und 1980er Jahren bestehenden staatlichen Ausbildungen stets eine bedeutsame Rolle. Sie bieten ein qualitativ hochwertiges, wissenschaftliches und gleichzeitig praxisnahes Studium an, welches quantitativ – je nach Studienform – an die allgemeinen Vorgaben staatlicher Abschlüsse angepasst ist. Mit unterschiedlichen Studienformen (Vollzeit oder berufsbegleitend) und verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten bieten sie ein vielseitiges Angebot für Studierende in unterschiedlichen Lebensphasen und mit unterschiedlichen Vorkenntnissen. Die staatlichen Studiengänge bilden den Maßstab für die professionellen Standards des Berufs des Musiktherapeuten / der Musiktherapeutin. Der Abschluss eines staatlichen Masterstudiengangs bildet die Voraussetzung für die Promotion an einer Universität.

Durch den Zusammenschluss im AMA findet unter Wahrung der Unabhängigkeit der Hochschulen eine regelmäßige Absprache über wesentliche inhaltliche und formale Grundlagen musiktherapeutischer Ausbildungen statt. Ausbildungsleiter und -leiterinnen weiterer deutschsprachiger staatlicher Studiengänge aus Österreich und der Schweiz werden in regelmäßigen Abständen zum Austausch eingeladen.

Gemeinsam mit den privatrechtlichen Ausbildungen, vertreten durch SAMT, repräsentiert der AMA das Ausbildungsspektrum zum Beruf des Musiktherapeuten / der Musiktherapeutin im Gesundheits- und Sozialwesen, Pädagogik und Kulturarbeit.

Vertretende Ausbildungsinstitutionen:

Universität Augsburg, Leopold-Mozart-Zentrum
Universität der Künste Berlin Career College
Hochschule für Musik und Theater Hamburg
SRH Hochschule Heidelberg
Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
Theologische Hochschule Friedensau
derzeitige Sprecherin ist Prof. Dr. Susanne Bauer, UdK Berlin Career College